Wort zu Epiphanias von Pfarrerin Julia Illner

Weihnachtsschmuck
Bildrechte: pixabay markusspiske

Der Weihnachtsbaum wird abgeschmückt, die Sterne landen wieder im Karton.
Klein neben Groß, Holz neben Stroh. Die Goldbänder schimmern versteckt dazwischen.
Deckel drauf auf den Sternenglanz.

Und was leuchtet uns in der kommenden Zeit?

Ein Stern ist noch da.
Das Licht der Weihnacht erlischt nicht.
Der Morgenstern ist aufgegangen um zu bleiben.

Ich bin der helle Morgenstern, sagt Jesus Christus zu uns (Offb 22, 16).
Er hat Licht in die Welt gebracht, das nicht vergeht.  

Er lässt uns nicht alleine im Dunkeln stehen.
Sein Licht geleitet uns auf unseren Wegen.
Ein klarer Schein, der auch uns selbst erstrahlen lässt.

Warum nicht auch einen Stern wieder auspacken, raus aus dem Karton?
Ihn mitnehmen aus der Weihnachtszeit in die Alltagszeit.
Ein Stern, der neben Kaffeemaschine, am Autospiegel, am Computermonitor hängt.

Immerwährend,
wie der Glanz des wahren Morgensterns für uns.