Jüdische Geschichte draußen lokal erleben

Peerguides Forth
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Für die „Woche der Brüderlichkeit“ der christlich-jüdischen Zusammenarbeit und als Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland haben Studierenden der Geschichtsdidaktik der FAU mit Dr. Martina Switalski zwei Apps entwickelt.

Am Freitag, den 12. März führen Jugendliche durch das Jüdische Forth. Sie als historisch Interessierte brauchen nur einen Mundschutz und ein Handy. Unsere „elektronische Schnitzeljagd“ führt Sie zu Stätten des jüdischen Lebens bis 1938. Treffpunkt um 15 Uhr am Büger Schloss!

Am Samstag, den 13. März haben wir ab 10 Uhr für die Medina OSchFaH einen corona-konformen Rad/Wanderpfad gestaltet. Der Judenweg verläuft als Handelsweg und als Weg der Gestorbenen zwischen den vier ehemaligen jüdischen Landgemeinden Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach auf verborgenem Weg zu den jüdischen Friedhöfen in Schnaittach.

Dr. Martina Switalski und Jürgen Salzmann führen Sie mit den Studierenden der Geschichtsdidaktik der FAU mit dem Rad. Treffpunkt 10 Uhr am Schild „Landjüdische Spuren“ Goethestraße/ Ortsausgang Forth Richtung Mausgesees. Auf Waldwegen und geschotterten Straßen erkunden wir auf Trekkingbikes den „Judenweg“. Er wurde von jüdischen Händlern, aber auch für die Verbringung der Toten zum „Guten Ort“, dem jüdischen Friedhof in Schnaittach verwendet. Nach rund 15 Kilometern mit kleinen Informationsstopps zur Landjudengeschichte erfolgt als Abschluss eine Friedhofsführung in Schnaittach. Rückweg individuell gestaltbar.


Anmeldung zur Radtour unter artistakultur@gmx.de
(vorbehaltlich der gültigen Coronaregeln am 13.3.21)